Ich habe mit etwa 13 Jahren angefangen zu masturbieren.

Wow. Was für ein unbeschreibliches Gefühl.

Und die ganzen heißen Frauen online.

Schon bald konnte ich nicht mehr damit aufhören.

Es wurde ein regelrechtes Hobby – Eine tägliche Gewohnheit, die über Jahre anhielt.

Es wurde Masturbationssucht.

 

Aber jeder tat es.

Wieso also damit aufhören?

Dass ich darunter wirklich leide, wusste ich gar nicht.

Und zu diesem Zeitpunkt hätte ich es niemals als Masturbationssucht bezeichnet. Vielleicht eher als einen ausgeprägten Sexualtrieb.

Dem ich natürlich nachgehen musste, da er mich sonst wohl umgebracht hätte.

Als ich dann, schon etwas älter, mein erstes Studium begann, wurde mir zum ersten Mal bewusst:

Diese Sucht hat einen verheerenden Einfluss auf mein Leben.

Und ich wollte es stoppen…

Doch ich bin immer wieder gescheitert.

Falls es dir ähnlich geht, bist du also nicht allein. Es gibt da draußen Millionen Männer, die unter Masturbationssucht leiden.

Mein Scheitern lag vor allem daran, dass ich keine Ahnung hatte wie man so eine Sache angeht.

Die gute Nachricht ist: Du musst nicht die gleichen Fehler machen wie ich, und vor allem musst du nicht so ahnungslos sein.

Es gibt Methoden und Lösungen mit denen du sehr viel leichter an dein Ziel kommst, als die weit verbreiteten.

In diesem Artikel verrate ich dir sieben Strategien, wie du deine Masturbationssucht endlich los wirst. Davon sind einige kaum bekannt, aber sehr effektiv.

Wenn du diese Strategien befolgst, kannst du endlich ein Leben leben, in dem du all die positiven Effekte genießt, die ein Leben frei von Sucht mit sich bringt.

Da gebe ich dir mein Wort.

 

Lass uns gleich loslegen.

Vorher sehen wir uns noch vier mögliche Gründe an, warum du überhaupt unter Masturbationssucht leidest.

Das ist wichtig für dich zu verstehen. Und das wird es dir viel leichter machen die Lösungen dafür anzugehen.

Ich empfehle dir deshalb diesen Artikel von Anfang bis Ende zu lesen.

 

Konkret erwartet dich in diesem Artikel:

 

  • Grund 1: Du masturbierst den ganzen Tag lang, auch ohne Hand anzulegen
  • Grund 2: Zu viele sexy Bilder für deine Masturbationssucht
  • Grund 3: Du hältst dich für einen Versager
  • Grund 4: Du bist ein Opfer der Mentalität der heutigen Gesellschaft

 

  • Lösung 1: Zen, Baby.
  • Lösung 2: NoFap Benefits gegen Masturbatiossucht
  • Lösung 3: Erwecke deinen inneren Krieger
  • Lösung 4: Kanalisiere deinen Sex
  • Lösung 5: Bildung gegen Masturbationssucht
  • Lösung 6: Rein in den Tummel
  • Lösung 7: Dein neuer Autopilot

 

assorted title movie case lot
Photo by Lucas Pezeta on Pexels.com

 

Grund 1: Du masturbierst den ganzen Tag lang, auch ohne Hand anzulegen

 

Es gibt viele Männer (und natürlich auch Frauen), die masturbieren.

Und zwar ohne überhaupt selbst Hand anzulegen.

Lass mich dir erklären, was ich damit meine.

Diese Männer träumen den ganzen Tag über.

Statt selbst Abenteuer zu erleben, sehen sie sich Hollywood-Filme oder Serien an, und fiebern mit den Helden auf ihrer Reise mit.

Sie sehen ihnen beim Lösen ihrer Problemen zu, statt sich mit ihren Eigenen auseinanderzusetzen.

Sie malen sich in ausschweifenden Tagträumen aus wie es wohl wäre, wenn sie endlich ihre wildesten Fantasien ausleben würden.

Doch sie verwirklichen sie nie.

Denn sie alle teilen diesen Glaubenssatz:

Sie glauben, dass sie ihre Träume in der Realität nicht erreichen können.

Sie sehnen sich zwar nach der Lebendigkeit, die sie in ihren Filmen und Fantasien bewundern, doch ihnen fehlt die Bereitschaft dazu selbst ins Handeln zu kommen.

Was hat das jetzt mit Masturbationssucht zu tun?

Ich will dir damit eine Metapher bzw. einen möglichen Grund geben, warum du überhaupt zu Pornos greifst.

Nämlich, dass du dich vermutlich nach Lebendigkeit sehnst, diese aber in deinem Leben nicht findest.

Weil du dir sie im Grunde nicht erlaubst, nicht zutraust.

Du fürchtest dich vor ihr.

Deshalb erlebst du die Abenteuer in Serien und Filmen.

Und den Sex erlebst du indem du dich auf die Rolle des Voyeurs begibst, und zwei Schauspielern dabei zusiehst, wie sie es vor der Kamera treiben.

Im Grunde fliehst du mit deiner Masturbationssucht vor deiner eigenen Lebendigkeit.

Denn dein Sperma ist im Grunde deine Lebenskraft.

Das klingt vielleicht erstmal weit hergeholt. Doch wenn du mal für drei Monate nicht masturbiert hast, wirst du wissen was ich meine. Du wirst vor Energie nur so strotzen.

Du schleuderst also deine Lebenskraft unbewusst in ein Taschentuch, um dich vor dieser Wucht des Lebens zu verstecken.

Du suchst den Rausch abseits des echten Lebens.

 

Grund 2: Zu viele sexy Bilder für deine Masturbationssucht

 

Ja. Es gibt eine Menge heißer Frauen im Internet.

Überall findet man sie heute. Instagram. Facebook. Die Liste ist lang.

Immer nur einen Mausklick entfernt.

Und das ist gewissermaßen ein Dilemma. Vor allem wenn du an Masturbationssucht leidest.

Würde ich mich jeden Tag auf solchen Plattformen rumtreiben, und dazu noch auf Pornoseiten surfen, würde es mir auch schwer fallen nicht zu masturbieren.

Pornos sind eben dafür gemacht. Ja, Pornounternehmen investieren sogar in Experten, die Sie beraten, wie sie ihre Konsumenten – also dich – noch effektiver süchtig machen.

Krank oder?

Also, wenn du unter Masturbationssucht leidest, kann es einfach daran liegen, dass du zu viel Zeit auf solchen Seiten verbringst.

Und dir die ganze Zeit Busen und Hintern vor den Augen hängen.

Da du dadurch ständig geil wirst, gehst du deinem Trieb irgendwann von selbst nach.

Das kann man dir gar nicht mal übel nehmen.

Der Löwe erlegt eben auch die Antilope, wenn sie sich ihm so nah und willig präsentiert.

Wichtig zu wissen: Dein Gehirn kann nicht unterscheiden, ob es sich bei dem Bild, dass du dir gerade ansiehst, um eine echte, physische Frau handelt oder nur um ein paar Pixel. Du gaukelst ihm damit im Grunde immer eine falsche Realität vor. Eine Realität, in der du ständig Sex mit verschiedenen Frauen hast, obwohl das nicht der Fall ist.

 

Grund 3: Du hältst dich für einen Versager

 

Viele Männer, die unter Masturbationssucht leiden, halten sich im Innersten für Versager.

Sie bringen sich unterbewusst immer wieder in eine Opferhaltung.

Oft finden sie besonders viel Freude an Pornographie, in der eine oder mehrere Frauen einen Mann dominieren.

Das gibt ihnen ein gewisses Ohnmachtsgefühl, das ihnen vertraut ist und in dem sie sich wohl fühlen.

Durch ihre Masturbationssucht, und der damit oft einhergehenden Pornographiesucht, müssen Sie sich ihren wirklichen Gefühlen nicht stellen.

All der Wut, der Trauer, die oft hinter dieser Ohnmacht, dieser Versagerhaltung liegt.

Denn kein Mensch will durch sein Leben gehen und sich wie ein Versager fühlen.

Doch es ist eben leichter, in vertrauten Gewässern zu schwimmen. Veränderung braucht schließlich viel Mut und Kraft.

Also drücken sie diese Gefühle und inneren Stimmen, die ihnen einflüstern, dass sie etwas ändern sollten, einfach weg.

Weil sich die Welt dann für einen Moment wieder leicht und gut und flauschig anfühlt.

Und so beginnt ein teuflischer Kreislauf.

Da durch Masturbation bzw. Ejakulation sehr viel Energie verloren geht, ist es auch leichter in dieser Opferhaltung zu bleiben, da ihnen schlicht die Energie fehlt wirklich Veränderungen anzugehen.

So wird es für sie nicht allzu ungemütlich im Status Quo zu verweilen.

Falls es dann doch zu langweilig wird, gibt es ja noch den Griff zu Pornos.

Das Traurige ist oft, dass Sie sich schon so an dieses Gefühl der Ohnmacht gewöhnt haben, dass sie das für einen Normalzustand halten. „Das Leben ist nun mal so.“, hört man sie oft sagen.

Würden Sie da mal rauskommen, würde es ihnen wahrscheinlich wie Jim Morrison gehen, der gesungen hat: „I’ve been down so long, it looked like up to me.“ („Ich war so lange unten, dass es für mich schon nach oben ausgesehen hat.“)

Auswirkungen von Masturbation

  • Depressionen
  • Müdigkeit
  • geringes Selbstwertgefühl
  • Probleme bei echtem Sex: Verlust der sexuellen Intelligenz. Sie wissen nicht mehr wie man eine Frau anfasst, der Sex selbst ist motorisch und gleicht eher der Selbstbefriedigung.
  • Übermäßiger Pornokonsum kann zu Impotenz führen.

 

working macbook computer keyboard
Photo by Negative Space on Pexels.com

Grund 4: Du bist ein Opfer der Mentalität der heutigen Gesellschaft

 

Wir leben in einer Zeit, in der wir daran gewöhnt sind, alles was wir wollen, sofort zu bekommen.

Instant Gratification nennt man das.

Pornos mit einem Mausklick.

Das neue Smartphone per Same Day Delivery direkt an die Haustür.

Diese Einstellung übertragen wir leicht auf alle Bereiche unseres Lebens.

Vor allem wenn es um die Erfüllung unserer sexuellen Bedürfnisse geht.

Wir haben heute tatsächlich nur noch eine sehr geringe Frustrationstoleranz. Und alles was nicht sofort funktioniert, neigen wir dazu aufzugeben.

Vielleicht würdest du lieber echten Sex haben…

… doch bist nicht bereit den Preis dafür in Kauf zu nehmen. Das heißt, aktiv auf Frauen zuzugehen, und lernen sie zu verführen.

Stattdessen holst du dir lieber einen alleine vor deinem Monitor runter. Es ist eben einfacher.

Im Grunde bedeutet das:

Du konsumierst lieber, als dich echten Herausforderungen zu stellen.

Und Konsum führt zu mehr Konsum. Da er im Grunde einer unglücklichen Haltung in uns selbst entspringt. Und diese wird, je mehr wir konsumieren, verstärkt. Statt uns glücklich zu machen, lässt uns der Konsum immer leerer fühlen.

Ein kleines Gedankenexperiment:

Wann bist du am empfänglichsten für Werbung? Egal, ob das irgendwelche Schuhe sind, oder das neue Smartphone…

Wann neigst du dazu dir etwas zu kaufen, von dem du eigentlich gar nicht wirklich überzeugt bist?

Oder wovon du insgeheim weißt, dass du es nicht wirklich brauchst?

Ja, das tust du am ehesten dann, wenn in dir ein Gefühl von Mangel besteht.

Wenn du dich nicht gut genug fühlst.

Durch das neue Produkt – egal ob Videospiel, oder Designerhemd – dass du dir gönnst, erhoffst du dir, dich endlich wieder ganz und wertvoll zu fühlen.

Ähnlich ist das bei Masturbation und Pornographie.

Oft greifen wir dazu, um uns angenommen und gut zu fühlen. (Deshalb halten die Darstellerinnen übrigens immer Blickkontakt mit der Kamera. Um dir dieses Gefühl zu geben, bedingungslos angenommen zu werden.)

Doch es passiert genau das Gegenteil.

Und so entsteht wieder ein Kreislauf, ähnlich der Opferhaltung, von der wir vorher schon gesprochen haben.

Statt einen erstmal ungemütlichen Weg zu Ende zu gehen, vielleicht um mit einer schönen Frau im Bett zu landen, wählst du eine Abkürzung, den schnellen Konsum, der dich aber nicht zu einer saftigen Ernte führen wird.

Sondern eher zu einer Idee von dieser Ernte.

Und diese Idee ist die Rolle des Voyeurs. In der du anderen Menschen auf einem Bildschirm beim Sex zusiehst.

Die Ernte wäre der Sex mit einer wunderschönen Frau, hier neben dir, die sich dir warm und lustvoll hin gibt.

 

Ich glaube du hast jetzt einen guten Eindruck bekommen, worum es bei den Gründen für Masturbationssucht geht.

Vielleicht bist du jetzt etwas niedergeschlagen, da du dich ertappt fühlst, und dir einiges klar geworden ist.

Kopf hoch, ich verspreche dir mit diesen Lösungen finden wir zusammen einen Ausweg aus dieser Situation.

Bleib also dran. Auch du wirst es schaffen.

 

calm daylight evening grass
Photo by Pixabay on Pexels.com

Lösung 1: Zen, Baby.

 

Wenn wir masturbieren, ist das meist eine total impulsive Handlung.

Wir sehen ein Bild einer heißen Frau auf Instagram, die uns ihren Hintern entgegenstreckt, und schon landet die Hand in der Hose.

Du tust es noch, bevor du dir überhaupt im Klaren bist, was du tust.

Wenn du dir das Ziel gesetzt hast mit deiner Masturbationssucht Schluß zu machen, ist das natürlich besonders verheerend.

Der Schlüssel um aus diesem Verhaltensmuster rauszukommen, lautet Bewusstwerdung.

Dann merkst du, dass du getriggert wurdest, bevor die Hand in deiner Hose landet.

Und kannst deinen Laptop oder dein Handy weglegen. Und dich einer wertvolleren Tätigkeit widmen.

Gehe in dich und reflektiere, was in solchen Moment, wenn du auf Pornoseiten oder Instagram unterwegs bist, in dir vorgeht.

Wieso landest du überhaupt auf solchen Seiten? Was willst du damit gerade wegdrücken?

Deinen beschissenen Tag?

Den Streit mit deiner Freundin?

Was auch immer es ist…

Werde dir dieser Muster bewusst.

Ein Weg dazu lautet: Meditation.

Es gibt allerlei gute geführte Meditationen, um damit vertraut zu werden.

Auf meinem Blog findest du ein paar Anregungen dazu.

 

Lösung 2: NoFap Benefits gegen Masturbationssucht

 

NoFap. Auf deutsch: Nicht masturbieren.

Vielleicht hast du schon davon gehört.

Die Regeln von NoFap besagen, höre mit Masturbation und Pornos für 90 Tage auf, und sieh zu wie sich dein Leben verändert.

Die Wissenschaft hinter NoFap ist, dass Pornos und Masturbation eine ähnliche Auswirkungen auf deinen Körper und deine Psyche haben wie Drogen.

Es schüttet nämlich ganz viel Dopamin in deinem Gehirn aus. Einen Wohlfühlstoff.

Und der Körper wird sich daran gewöhnen. Fehlt ihm die gewohnte Dopaminzufuhr zeigt er ganz schnell eine Art von Entzugserscheinung.

Das sind in der Regel Symptome wie mangelnde Konzentrationsfähigkeit, Niedergeschlagenheit, fehlende Motivation. (Falls du einen tieferen Einblick haben willst, kannst du das in meinem Artikel Auswirkungen von Pornographie nachlesen.)

Betreibt man NoFap eine Weile wird sich eine Reihe von Benefits einstellen.

Mehr sexuelle Ausstrahlung, mehr Motivation, Energie und Fokus.

Ich kann dir diese Challenge nur ans Herz legen, sie hat wirklich mein Leben verändert.

Meinen eigenen Erfahrungsbericht kannst du in meinem Artikel NoFap Meine Erfahrungen und Benefits nachlesen.

 

Lösung 3: Erwecke deinen inneren Krieger

 

Was ist deine wahre Motivation, dich von deiner Masturbationssucht zu trennen?

Bei was beginnt dein Herz zu tanzen?

Im Grunde ist es doch so, dass wir mehr oder weniger bei allem scheitern werden, was wir nicht wirklich wollen. Oder es erst gar nicht angehen.

Vielleicht kommst du nicht von deiner Masturbationssucht weg, da du noch nicht den richtigen Antrieb dafür gefunden hast.

Vielleicht bist du noch der Überzeugung, dass dir die Aufgabe von Pornos und Masturbation mehr in deinem Leben rauben als geben wird?

Ich bin der großen Überzeugung, dass du alles was du wirklich willst, auch erreichen kannst.

Vielleicht ist es bei dir aber noch eher ein müssen, als ein wollen.

Vielleicht machst du es aus moralischen Gründen, obwohl dir die Moral eigentlich scheißegal ist.

Oder du willst du damit aufhören, weil der Papst nichts davon hält, obwohl du seit zehn Jahren keinen Fuß in eine Kirche gesetzt hast.

Da kann es tausend Gründe geben.

Ich sage dir: Finde deine Motivation.

Finde ein starkes Bild, eine starke Vision, die dir den nötigen Antrieb verpasst.

Wie würde deine Zukunft aussehen, wenn du deine Sucht los bist?

Was würdest du dann tun? In all diesen Stunden, die du sonst einsam vor deinem Computer verbracht hast?

Würdest du vielleicht viele Frauen kennenlernen und wilden Sex haben?

Oder würdest du endlich ein Buch schreiben, das schon lange in dir schlummert?

Was würdest du wirklich, wirklich tun wollen?

Eine gute Frage dafür kann sein: Was würde ich tun, wenn ich keine Angst hätte?

Nimm das als Motivation deiner Sucht endlich den vernichtenden Schlag zu verpassen.

 

silhouette of man holding guitar on plant fields at daytime
Photo by Keith Wako on Pexels.com

Lösung 4: Kanalisiere deinen Sex

 

Wenn du aufhörst zu masturbieren, wirst du spätestens nach ein paar Tagen, einen gewaltigen Energieschub bemerken.

Und du wirst ziemlich geil werden.

Was du jetzt tun solltest, ist diese Energie zu nutzen. Transformiere sie.

Dazu gibt es allerlei Möglichkeiten.

Einerseits kannst du das mit verschiedenen Atemtechniken aus dem Yoga machen. Dadurch lässt du deine sexuelle Energie durch den ganzen Körper strömen, und sich verteilen.

Oder du suchst dir kreative Möglichkeiten diese Energie zum Einsatz zu bringen.

Lerne ein Instrument.

Schreibe alles auf, was dir durch den Kopf schießt. Führe Tagebuch.

Oder setz dich auf dein Fahrrad und fahr eine Runde um den See.

Komm in Bewegung.

Stillstehen und Grübeln ist an dieser Stelle eher keine gute Idee.

 

Lösung 5: Bildung gegen Masturbationssucht

 

Wenn du immer wieder unter Rückfällen leidest, kann es sein, dass dir das nötige Wissen fehlt.

Vielleicht weißt du noch nicht, wie schädlich deine Masturbationssucht und dein Umgang mit Pornographie wirklich ist.

In vielen Teilen des Internets kursiert noch immer die Meinung, dass Masturbation und Pornographie völlig gesund seien. Oder dass Masturbation für eine gesunde Prostata und so weiter sorgen würde.

Alles Blödsinn.

Ich will hier kein Moralapostel sein. Die Moral dahinter ist mir völlig egal. Ebenso vertrete ich diese Meinung nicht aus religiösen Gründen.

Es ist inzwischen wissenschaftlich bewiesen, dass zu viel Masturbation und vor allem Pornographie schädlich ist.

Wenn du einen umfangreichen Blick darauf haben willst, und des Englischen fähig bist, dann empfehle ich dir die Bücher: Your Brain On Porn von Gary Wilson und The Porn Myth von Matt Fraud.

 

Lösung 6: Rein in den Tummel

 

Wenn wir uns ständig allein fühlen, und keine wirkliche Aufgabe in unserem Leben haben, kann das ein großer Motor für eine Sucht sein.

Daher verbringe mehr Zeit unter Freunden. Und zwar Zeit, die dir wirklich einen Mehrwert verschafft.

Oder nimm dir mal die Zeit, um endlich Frauen kennenzulernen.

Im Grunde entspringt jede Sucht dem Mangel an Verbindung. Verbindung zu dir selbst, Verbindung zu anderen Menschen.

Dafür sind Pornos und Masturbation ein „guter“ Lückenfüller. Denn Sie geben uns eine Illusion genau davon.

Also geh mal raus, und schau dich um.

silhouette photo of man throw paper plane
Photo by Rakicevic Nenad on Pexels.com

Lösung 7: Dein neuer Autopilot

 

Wenn du dir über die Gründe für deine Masturbationssucht klar wirst, und an den Lösungen arbeitest, die ich dir hier genannt habe, wirst du bereits einen riesigen Schritt Richtung Freiheit machen.

Allerdings ist es damit meist nicht getan.

Das weiß ich, da ich mich seit mehreren Jahren mit diesem Thema beschäftige.

Auf dem Weg warten viele kleine Stolperfallen und Fehler, die einen wieder zu Fall bringen können. Und das oft ganz leicht und völlig unerwartet.

Eine Sucht ist wirklich ein tückischer Gegner.

Viele Menschen machen den Fehler, dass sie zu sehr auf ihre Willenskraft vertrauen.

Ich weiß leider aus eigener Erfahrung, dass das eine beschränkte Ressource ist.

Und das allein nicht ausreicht, um Erfolg auf diesem Weg zu haben.

Vielmehr ist es wichtig eine Technik zu erlernen mit der wir uns quasi einen neuen Autopilot aneignen können.

Und mehr und mehr wie von selbst in die Freiheit fliegen.

In ein paar Punkten in diesem Artikel, habe ich das bereits angeschnitten.

Doch ein Artikel bietet dafür zu wenig Raum, um wirklich in die Tiefe zu gehen, und dich auf all die Fehler aufmerksam zu machen.

Aus diesem Grund habe ich ein eBook geschrieben.

Hier wagen wir uns wirklich in die Tiefe vor, und beleuchten den Weg, der wirklich aus der Sucht führt. Und zwar dauerhaft.

Im Moment befindet sich dieses Buch noch in seinem Entstehungsprozess. Es wird innerhalb der nächsten 60 Tage hier auf meinem Blog erscheinen.

Wenn du einer der ersten Leser sein möchtest, dann lade ich dich dazu ein dich in meinen Newsletter einzutragen. (Dort bekommst du bereits einen kleinen Vorgeschmack. Ich verrate dir nämlich die fünf häufigsten Fehler von Männer, die mit Pornos aufhören wollen.)

 

Bis dahin, ich wünsche dir viel Erfolg!

 

Kommentar verfassen